Wir sind eine Kirche der Oblaten des Heiligen Franz von Sales

im Herzen von Wien.





Wir sind ein Ort der Spiritualität und der Musik. Vom Karlsplatz und vom Stephansplatz sind wir in wenigen Minuten zu erreichen.

Pontifikalmesse, Fr., 31. Oktober, 18.00 Uhr

500 Jahre ST. ANNA



1514 wurde der Grundstein zur Annakirche gelegt.
 
Zum Abschluss des Jubiläumsjahres 2014 zelebriert Christoph Kardinal Schönborn zum Dank dafür
mit uns am Vorabend des Allerheiligenfestes eine Jubiläums - Festmesse.

Den musikalischen Rahmen bietet die Choralschola St. Anna mit der
Missa brevis no. 4 in C-Dur von Charles Gounod.

 

Quo vadis, Austria? Vortrag Prof. Dr. Manfred Bruck, Fr., 24.10., 18.45 Uhr

Quelle: Wikipedia
Daten und Fakten zu den Themen: Bevölkerung, Bildung, Wirtschaft, Werthaltungen, Resilienz.

Im bereits 6. Vortrag des Wissenschaftlers dürfen wir uns wieder auf eine umfassende Beleuchtung des gewählten Themas von sorgfältig kombinierten Betrachtungswinkeln her freuen.

Datum: Freitag, 24. Oktober 2014, 18.45 Uhr
Ort: 1010 Wien, Annagasse 3b, Seminarraum
Referent: Dr. Dipl. Ing. Manfred Buck,
Professor an der Donauuniversität Krems.
Beitrag: Freiwillige Spende

Hier geht's zum Handout zum Vortrag

Gebetskreis Timothea, mit P. Max Hofinger, Montag, 3. Nov. 2014

Wir pflegen freies Gebet, singen, tauschen uns über
spirituelle Themen aus, hören einen Text aus den Werken von Franz von Sales, beten den Rosenkranz und erbitten uns Gottes Segen für unsere Familien und unsere Pfarren.

Offener Gebetskreis mit P. Max Hofinger OSFS
Ort: Kirche St. Anna, Annagasse 3b, Seminarraum.
Nächster Termin: Mo., 03.11. 2014, 18.45 Uhr
(nach der Abendmesse)

Fotos vom geselligen Ausklang der Abende



Der Samen geht auf: Seminar mit P. Hofinger, Freitag, 7.11.2014


Wir machen uns Gedanken zur Kirchengeschich​te. Wie wuchs im Mittelalter das Reich der Franken? Wie entwickelte sich die Kirche?
Thema des Abends: das Christentum im Mittelalter nach Karl dem Großen.

Leitung: P. Dr. Maximilian Hofinger osfs
Beitrag: Freiwillige Spende

Ort: Kirche St. Anna, 1010 Wien, Annagasse 3b, Seminarraum Karte
Termin: Freitag, 7. November 2014, 18.45 Uhr

Treffen der Salesschwestern, Montag, 10. November, 15.00 Uhr

In der Annakirche können Sie auch unkompliziert Einblick gewinnen, wie ein Säkularinstitut "funktioniert":
Die Salesschwestern freuen sich jederzeit über Gäste und etwaigen Zuwachs.

Wir treffen uns um 15 Uhr im Seminarraum zu einer Hausmesse und einem geistlichen Impuls mit spirituellem Austausch.
Anschließend werden Neuigkeiten aus dem Institut besprochen.
Auch zu Kaffee und Kuchen bleibt noch Zeit, bevor sich die Teilnehmerinnen (und Teilnehmer) dem Rosenkranz und der Segensandacht in der Kirche anschließen können.

Gruppenleiterin: Heidi Weiß
Geistliche Begleitung: P. Dr. Maximilian Hofinger OSFS
Nächster Termin: Montag, 10. 11., 15.00 Uhr
Ort: Annakirche, Annagasse 3b, Seminarraum

Informationen zur Gemeinschaft der Salesschwestern finden Sie auf der Startseite http://annakirche.blogspot.com/p/salesschwestern.html
Fotos  vom Einkehrtag und Weiheerneuerung am 10.3.2014
Weitere Fotos von der Wienerwald-Wallfahrt nach Gablitz, zur Kartause Mauerbach und in die Lourdesgrotte Maria Gugging am 23. Juni 2014


Exerzitien 9. bis 11. Jan. 2015






Vom 9. bis zum 11. Jänner 2015 finden in Kirchberg am Wechsel wieder Exerzitien mit Pater Dr. Max Hofinger statt.

Thema: "Unterscheidung der Geister", Methode des Heiligen Ignatius von Loyola.


Beginn: Freitag um 18 Uhr, Ende: Sonntag mit dem Mittagessen.
Bitte melden Sie sich bei P. Hofinger oder in der Sakristei an!

Hier finden Sie einige Bilder vom Vorjahr

Was war in der Annakirche bisher so alles los?


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Es lohnt sich, von hier nach unten weiterzuscrollen und zu schmökern!

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Christus, das Ursakrament

Christus, das Ursakrament

Das neue Gotteslob hilft uns, die Sakramente besser zu verstehen und aus ihnen zu leben. Dort lesen wir: „In den Sakramenten begegnen die Menschen Christus selbst. Er ist das ‚Ursakrament‘, in dem die Gnade Gottes in ihrer ganzen Fülle erschienen ist. Durch den Heiligen Geist bleibt er in der Kirche, dem ‚Grundsakrament‘, gegenwärtig. Die sieben Sakramente sind wirksame Zeichen der Gnade und Liebe Gottes. Sie entfalten in den liturgischen Feiern die sinnenhafte Zuwendung Gottes zu den Menschen. Sie setzen den Glauben voraus, zugleich nähren und stärken sie ihn“ (GL 570/1).

Anregung zur Feier der hl. Beichte finden Sie im Gotteslob:
Nr. 593 - 601

Erforschung des Gewissens:  „Wenn ich mein Gewissen erforsche, nehme ich eine Standortbestimmung vor, die Klarheit über mein Tun und Lassen, über meine Motive und Ziele gibt. Ich horche auf mein Innerstes und spüre der Stimme in mir nach, der Stimme meines Gewissens. Denn im Inneren seines Gewissens entdeckt der Mensch ein Gesetz, das er sich nicht selbst gibt, sondern dem er gehorchen muss und dessen Stimme ihn immer zur Liebe und zum Tun des Guten und zur Unterlassung des Bösen anruft. Das Gewissen ist die verborgenste Mitte und das Heiligtum im Menschen, wo er allein ist mit Gott, dessen Stimme in diesem seinem Innersten zu hören ist“ (GL 593/4).


Oblatenwallfahrt, Samstag, 4. Oktober 2014


Die gemeinsame Wallfahrt um geistliche Berufe der Oblatinnen und Oblaten des hl. Franz von Sales und aller Pfarren und kirchlichen Einrichtungen, die sie betreuen, findet traditionell am 1. Samstag im Oktober statt.

Die Fußwanderung führte heuer bei warmem, aber windigem und leider diesigem Wetter von St. Michael am Bruckbach nach Seitenstetten.
Als Alternative konnten das Benediktinerstift und sein beeindruckender Barockgarten oder die Stadt der Türme, Waidhofen/Ybbs, erkundet werden.
Um 14.30 Uhr trafen sich alle wieder zur gemeinsamen Messe in der Stiftsbasilika, die musikalisch von der Franz-von-Sales-Combo (Wien X) gestaltet wurde. Den ebenso traditionellen Ausklang des Tages bildete die Begegnung  bei einem Mostheurigen.

Wir freuen uns, wenn Sie sich diesen Termin auch für das nächste Jahr schon vormerken, um mit uns einen Tag in der salesianischen Spiritualität zu verbringen und Neuigkeiten aus den verschiedenen Standorten der beiden verschwisterten Orden auszutauschen!

Die Einladung und nähere Details zum Ablauf des Tages finden Sie hier
Ein herzlicher Dank für die Fotodokumentation des Tages geht an Herrn Herbert Eidkum.

Oblatengebet mit Noviziatsaufnahme, Do., 11.9.2014, 18.30 Uhr

Regelmäßig treffen sich die in Wien tätigen Oblaten des hl. Franz von Sales zu spirituellem Austausch und gemeinsamem Gebet um geistliche Berufe.

Der Abend findet abwechselnd in den vom Orden betreuten Kirchen statt, diesmal in der Pfarre zum Hl. Franz von Sales, 1100 Wien, Holeyplatz 1.

Um 18.30 Uhr beginnt die feierliche Vesper, bei der Thorsten Rabl als Novize in den Orden aufgenommen wird.
Anschließend besteht die Möglichkeit zu Begegnung und Austausch bei einer Agape.

Bitte beten Sie mit uns!

Ein Familienfest




Annafest, 26. Juli 2014, 18.00 Uhr

Kinder können ihre Beziehung zu Gott auf eine besonders schöne und stabile Art aufbauen, wenn sie ihnen auf liebevolle Weise bereits von ihren Eltern und Großeltern vorgelebt wird.
Obwohl man von ihnen historisch fast nichts weiß, wirft es demnach auch ein besonderes Licht auf Joachim und Anna, dass sie ihre Tochter Maria in einer Atmosphäre aufwachsen ließen, die diese ja sagen ließ zu der Berufung, welche sie letztlich zu den Großeltern des Gottessohnes machte.


Bevor der Grundstein für St. Anna gelegt wurde, befand sich auf dem Areal bereits ein Pilgerhaus. Als der Orden der Oblaten des hl. Franz von Sales rund 400 Jahre später hier eine neue Heimat fand, machte er es sich zu seiner Aufgabe, die Tradition dieser Offenheit für Suchende zu bewahren.
Und so freute es den gegenwärtigen Provinzial P. Thomas Vanek OSFS ganz besonders, das Patrozinium der Kirche in einer großen Familie an Mitbrüdern und mitfeiernden Gottesdienstbesuchern zu zelebrieren.
Der Hausobere P. Alois Bachinger bedankte sich bei allen Mitwirkenden, ganz besonders den Mesnern und Sakristanen, der musikalischen Gestaltung durch die Choralschola St. Anna, der Organisation der Agape durch die Pfadfinderinnen und Pfadfinder und allen Gläubigen, die "ihrer" Heiligen, die sie das ganze Jahr über gerne besuchen, an diesem Tag auch treue Ehre erwiesen.


Im Hof des Ordenshauses fand das Fest noch seinen Ausklang für alle bei Speis, Trank und Geplauder, wie bei einer großen Familienzusammenkunft eben, wo man nicht alle kennt, nicht mit allen gleich gut auskommt, aber weiß, dass man zusammengehört, weil nun einmal alle dieselbe Verwurzelung haben.



Einen optischen Eindruck vermittelt wie immer auch unsere kleine Bildgeschichte!




Aus der Geschichte der Kirche und des Ordens

Frankreichs Kirchenpolitik um 1900

Die Oblaten des heiligen Franz von Sales gründete Louis Brisson (1817 – 1908) in Troyes, Frankreich. 1875 erhielt unsere Kongregation die päpstliche Anerkennung.

Die politische Lage war damals in Frankreich ausgesprochen kirchenfeindlich. Die Kirche war in der Zeit vor dem Deutsch – Französischen Krieg von 1870/71 royalistisch. Nach der Gefangennahme Napoleons III. regierten die Republikaner in Paris. Papst Leo XIII. ermutigte die französischen Bischöfe zu einer regierungsfreundlichen Einstellung. Dennoch steuerte Ministerpräsident Pierre Waldeck-Rousseau (1846 - 1904) einen kirchenfeindlichen Kurs. Er wollte die Republik stabilisieren, außerdem wollte er alle Ordensschulen verstaatlichen. Mit seinen Vereinsgesetzen von 1899 bezeichnete er die Ordensgelübde als gesetzeswidrig, sittenwidrig und unerlaubt. Im Interesse der wahren Freiheit und zum Schutz des Gemeinwohles sollten Vereine wie die katholischen Orden abgeschafft werden. Die Ordensgelübde legten es darauf an, die Initiative und die Schaffenskraft ihrer Mitglieder zu vernichten. Sie seien eine Art Gegenrevolution zu den Prinzipien der republikanischen Ordnung.
Émile Combes (1835 - 1921) folgte Waldeck-Rousseau als Ministerpräsident (1902 – 1905). Dieser ehemalige Priester und Hochschullehrer der Assumptionisten in Nîmes verkündete als Ziel seiner Regierung, die Kirche vollständig aus dem öffentlichen Leben Frankreichs zu verbannen.

Seine Regierungsschritte:
1. Juli 1902: Schließung der ca. 3000 nicht staatlich genehmigten kirchlichen Schulen. Dies führte zu heftigen  öffentlichen Protesten – 74 Bischöfe unterzeichneten eine „protestation“.
2. Daraufhin Einstellung der Besoldung von Bischöfen durch die Regierung.
3. März 1903: Auflösung aller männlichen Ordensgemeinschaften
4. Juli 1903: Auflösung aller weiblichen Ordensgemeinschaften
5. 7. Juli 1904: Verbot der Neugründung von Ordensgemeinschaften

Pater Joseph Lebeau OSFS war ab 1896 in Wien.

Sommerordnung 2014




Ab Montag, 30. Juni, bis Samstag, 30. August:

Hl. Messen
an Werktagen täglich um 18 Uhr
an Sonntagen und 15. August um
11.15 Uhr und 18 Uhr
 

Beichtgelegenheit
Werktag: 9 – 12 Uhr, 16 – 17.30 Uhr
Sonntag: 10 – 11 Uhr, 16 – 17.30 Uhr


An den Sonntagen 6. Juli und 3. August 2014 sind die besonderen Sammlungen für die Renovierung der Annakirche. Am Sonntag, 20. Juli 2014, ist die Christophorussammlung für die Missionsfahrzeuge.

Wir laden Sie herzlichst zur Mitfeier unseres Patroziniums, des Annafestes am Samstag, 26. Juli 2014 ein!


Wir Oblaten des hl. Franz von Sales wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen einen schönen Sommer, erholsame Ferien und die Freude am Herrn und seiner Schöpfung!


Goldenes Priesterjubiläum P. Schmalhofer in der Pfarre Franz von Sales, 29.06.2014, 9.30 Uhr

Herzliche Einladung zur Feier des 50. Weihejubiläums von P. Fritz Schmalhofer OSFS.

7 Jahre seines reichen Priesterlebens war er Kirchenrektor von St. Anna. Schon vorher hatte er während seines Studiums an der Akademie für Musik und darstellende Kunst hier gewohnt und priesterlich mitgewirkt, umgekehrt blieb er bis zum heutigen Tag der Gemeinde musikalisch als Chordirigent verbunden.
Die Festmesse findet statt am Sonntag, dem 29. Juni 2014 um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche "Zum heiligen Franz von Sales" in Wien 10, Holeyplatz 1.

Bei einem Frühschoppen gibt es anschließend die Gelegenheit, sich mit dem Jubilar zu freuen und ihm zu 50 Jahren musikalischer Gottesvermittlung zu gratulieren!

Eine kleine Dokumentation des Festes finden Sie hier in einigen kommentierten Bildern!

Sommernachtspicknick im Kaasgraben, Sa. 14. Juni 2014, ab 18.00 Uhr

Die Pfarrmitglieder der Wallfahrtskirche Maria Schmerzen im Kaasgraben laden zum gemeinsamen Gottesdienst und sommerlichen Picknick im Grünen.

Außerdem wird der gemeinsame 100. Geburtstag von P. Georg Dinauer und P. Stefan Weig gefeiert!
P. Georg ist den Besucherinnen und Besuchern der Annakirche in Erinnerung durch seine beliebten Meditationsmessen und Intensivierung des Seminarprogramms, P. Stefan ist ebenfalls immer gern gesehener Gast als Pfadfinderkurat der hier untergebrachten Gruppe XV und durch seine Mess- und Beichtaushilfen.

18.00 Uhr Gottesdienst
anschließend Picknick im Garten bis 24.00 Uhr
Essen bitte selbst mitbringen, Getränke gibt es vor Ort
inkl. Showbarkeeping
Ort: Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Schmerzen, 1190 Wien, Ettingshausengasse 1 (Stefan Esdersplatz).

Lange Nacht der Kirchen, Fr., 23. Mai 2014




Herzlich willkommen in unserem barocken Juwel,
der Beicht- und Anbetungskirche im Herzen Wiens!



17.15 Rosenkranz
17.40 Segensandacht
18.00 Hl. Messe

gestaltet vom Mozart Knabenchor unter der Leitung von Mag. Peter Lang.

18.45 Kirchenführung 
Das Staunen ist eine Wurzel des Betens, und zu bestaunen gibt es in unserer Kirche viel: Bemerkenswert sind z.B. die Deckenfresken von Daniel Gran aus dem Jahr 1751, die Statuen von Christoph Tausch und die Statue der Anna Selbdritt von Veit Stoß.


19.30 Texte von Franz von Sales gelesen von P. Alois Bachinger
und P. Franz Aregger

Wie schon in den letzten Jahren begleitet Maddalena del Gobbo den Vortrag mit Musik aus dieser Zeit auf der Viola da Gamba.

20.30 Frauenliturgie
mit dem Ökumenischen Forum christlicher Frauen. Es singt der Chor der Syrisch-orthodoxen Kirche.
21.30 Frauen beten für Syrien



22.00 - 23.00 Konzert "cantus iuvenis"
Der Wiener Studierendenchor unter der Leitung von MMag. André Comploi lädt zu einer seiner gewohnt fulminanten Darbietungen in die Annakirche.
Das Repertoire des Chores umspannt fünf Jahrhunderte und ist in weltlicher und geistlicher Tradition, klassisch und modern, gehalten.
Details finden Sie auf dem Flyer



Einen anregenden Abend wünschen die Oblaten des hl. Franz von Sales der Annakirche Wien:
P. Franz Aregger, P. Alois Bachinger, P. Max Hofinger, Br. Günter Maier.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Einige Eindrücke von der Atmosphäre im vorigen Jahr:
Bilder von Pfingsten und den Veranstaltungen der Langen Nacht 2013

http://www.langenachtderkirchen.at/




Festmesse 500 Jahre Annakirche, 16. 05. 2014, 18.00 Uhr

Laut historischen Recherchen wurde im Jahr 1514 der Grundstein für die Kirche St. Anna in Wien gelegt -
Grund genug, ausgiebig Dank zu sagen für 500 Jahre wechselvoller Geschichte der Gottesdienststätte und für die Fürsprache ihrer Patronin, zu der die Wienerinnen und Wiener stets gerne Zuflucht genommen haben.

Wie bei allen Feiern in der Annakirche mündeten fleißige Vorbereitung und tatkräftige Zusammenarbeit am 16. Mai in eine denkwürdige Hl. Messe, für die als Hauptzelebrant und Festprediger der emeritierte Wiener Weihbischof DDr. Helmut Krätzl gewonnen werden konnte.

Es war nicht sein erster Besuch und sicherlich auch nicht sein letzter, denn es war ihm eine sichtliche Freude, mit so vielen Mitbrüdern, Mitwirkenden und Gästen das zu tun, wofür eine Kirche da ist: Eucharistie zu feiern.

Sie alle waren zusammengekommen: zahlreiche Mitbrüder aus dem Orden der Oblaten des hl. Franz von Sales, für welchen die Annakirche 1898 erster Zufluchts- und Wirkungsort im deutschsprachigen Raum gewesen war, allen voran der gegenwärtige Provinzial P. Thomas Vanek; Mit-Schwestern Oblatinnen des hl. Franz von Sales; Nachbar und Pfarrer, Augustinerpater Matthias Schlögl; treue Annakirchenbesucherinnen und -Besucher und Gäste aus befreundeten Kirchengemeinden; die Choralschola St. Anna mit der Messe brève no. 4 in C; Vertreter der ebenfalls schon seit über 80 Jahren im Haus untergebrachten Pfadfindergruppe XV; der eine oder andere von seinen Mitmenschen noch gar nicht als ernsthafter Jesusnachfolger wahrgenommene Zachäus; aber ganz sicher auch die unsichtbar über alles wachende Heilige elterlich fördernder Liebe, St. Anna.

Deo gratias für das großartige Fest, das sich in einer Agape in den Klosterräumlichkeiten fortsetzte und das sich - als Tüpfelchen auf dem i - optisch ein wenig unterschied von den jährlich wiederkehrenden Gedenkanlässen durch die diesmal nicht aus dem eigenen reichhaltigen Fundus stammenden Messgewänder!

Unser spezieller Dank gilt wieder Mag. Thomas Neunteufel für die Bilder und Aufzeichnungen von der Festpredigt (Teil 1 Teil 2)!




500 Jahre Annakirche 1514 - 2014

1514 wurde der Grundstein für die Annakirche gelegt (Dehio, I. Bezirk). Als Dank für diese 500 Jahre Annakirche feierten wir am 16. Mai 2014 um 18 Uhr mit em. Weihbischof DDr. Helmut Krätzl eine Festmesse.

1415 erwirbt die Bürgersfrau Elisabeth Wartenauer einen Grundstückskomplex mit Gebäuden in der Kärntnerstraße, Johannes- und Annagasse. In einem dieser Gebäude eröffnet sie ein „Pilgramhaus“, also ein Hospiz für Pilger und Obdachlose.

Der genaue Tag der Grundsteinlegung der gotischen Annakirche ist nicht bekannt. Doch existieren im Wiener Stadtarchiv, untergebracht im Gasometer, Baurechnungen, die lt. dem Historiker Gerhard Schmidt auf eine Grundsteinlegung im Jahre 1514 schließen lassen.

Zum Annafest 1518 wurde die Kirche geweiht. Bischof der damals noch sehr kleinen Diözese Wien war Georg Slatkonia (1456 – 1522).

Nach der Türkenbelagerung von 1529 versiegte der Pilgerstrom. Klarissinnen zogen im Pilgramhaus ein, sie starben aus. Auch andere Institute schrumpften: Ein Jahr nach der Türkenbelagerung von 1529 hatte die Wiener Universität nur noch 30 Studenten, die juridische Fakultät war aufgelöst worden und an der theologischen Fakultät fanden in manchen Jahren überhaupt keine Vorlesungen statt.

1551 kamen die Jesuiten nach Wien, von 1573 bis 1773 betreuten sie die Annakirche. In der Glanzzeit bildeten die Jesuiten 90 Novizen in St. Anna aus.

Seit 1897 betreuen die Oblaten des hl. Franz von Sales die Annakirche.
Wie kamen die Oblaten nach Wien? Zu dieser Zeit suchte die antiklerikale Regierung die Ordensleute aus Frankreich zu vertreiben. 1903 wurden alle Orden aus Frankreich ausgewiesen.
Pater Joseph Lebeau war als erster Oblate Kirchenrektor von St. Anna.

Zum festlichen Anlass wurde ein neuer Kirchenführer erstellt, den Sie am Schriftenstand erwerben können.


Oblatengebet Mo., 12. Mai 2014, 19.00 Uhr


Regelmäßig treffen sich die in Wien tätigen Oblaten des hl. Franz von Sales zu spirituellem Austausch und gemeinsamem Gebet um geistliche Berufe.

Der Abend findet abwechselnd in den vom Orden betreuten Kirchen statt, diesmal in der Pfarrkirche zum hl. Judas Thaddäus - In der Krim, im 19. Bezirk, P.-Josef-Zeininger-Pl. 1.

Anschließend besteht noch die Möglichkeit zum salesianischen Austausch aller Teilnehmenden bei einer stets liebevoll bereiteten Agape.

Bitte beten Sie mit uns!


"Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" in ORF2, 18.04., 20.00 Uhr

 „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

  „Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“

  „Frau, siehe, dein Sohn!“ - „Siehe, deine Mutter!“

  „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“

  „Mich dürstet.“

  „Es ist vollbracht.“

   "Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“

In der Serie "Feierabend" bringt ORF2 am Karfreitag eine Sendung zu dem Thema, die teilweise in der Annakirche aufgenommen wurde: http://tv.orf.at/program/orf2/20140418/694977601

Davor, um 18.00 Uhr, können Sie auch durch das Haydn-Konzert in die Besinnung der Kartage eintauchen: http://konzerte.annakirche.at/2012/04/die-sieben-letzten-worte-unseres.html

Einige Fotos von der Aufführung finden Sie hier